Referenzbauteile der Pilotanwender

Zorn Instruments e.K.

 

Im Rahmen des Verbundprojektes wird die Fertigung von Hüftkugeln für die Implantatmedizin betrachtet. Nach dem aktuellen Prozessablauf muss bereits durch den Schlichtdrehprozess die geforderte Rundheit von kleiner 10 µm erreicht werden, da der ab­schließende Gleitschleifprozess lediglich eine Oberflächenverbesserung zulässt. Die gefor­derten Kriterien lassen sich jedoch allein durch die Drehbearbeitung nicht prozesssicher her­stellen. Zudem muss für das finale Gleitschleifen eine externe Firma beauftragt werden. Mit­hilfe der in diesem Projekt entwickelten Finishtechnologie soll die Kombinationsbearbeitung Drehen – Finishen von Implantatkugeln in einer Aufspannung realisiert werden.

Anforderungen nach DIN EN ISO 21534:

  • Rundheit < 10 µm

  • Rauheit Rz < 0,5 µm

Preuss Metallverarbeitung GmbH

 

 Betrachtet wird die Herstellung von Wellenteilen zur Erzeugung von Schwingungen in einer Vibrationsförderanlage. Gefordert ist eine Oberflächenrauheit an den Passsitzen von Rz klei­ner 0,8 µm. Durch den derzeitigen Prozessablauf können die gestellten Anforderungen an die Oberflächenqualität nicht prozesssicher hergestellt werden. Weiterhin sind Versuche an Wellenteilen aus Rohrmaterial größerer Länge vorgesehen. Besonderheit hieran ist das Auf­treten von Schwingungen während der Drehbearbeitung. Durch die Finishbearbeitung sollen die entstandenen Formfehler erster und zweiter Ordnung eliminiert werden. 

Anforderungen:

  • Rundheit < 4 µm

  • Rauheit Rz < 0,8 µm am Wellensitz

Gleitlager- und Metallverarbeitung GmbH

 

 Die Fa. GMO stellt Bandlager, Schleudergusslager, Gießereiteile, wartungsfreie Lager und Ersatzteile für Oldtimer und in jüngster Zeit Hochleistungslager für die Energietechnik (Was­serkraftanlagen) her. Die Produktion zeichnet sich durch eine flexible Herstellung in kleinen Stückzahlen aus. Besonderheit bei der Herstellung von Gleitlagern ist die Werkstoffpaarung selbst, welche die tribologischen Eigenschaften dieser speziellen Lager bestimmt. Als Kombinationsverfahren soll Schleifen/  Drehen und Finishen in einer Aufspannung realisiert werden. Mit dem Finishverfahren wird hier ein völlig neues Umfeld in der Bearbeitung von Werkstoffkombinationen und Beschichtungen erschlossen.  

Vorteile der neuen Technologie:

  • Keine Einlaufzeit

  • Reduzierung von Partikeln während des Betriebes

  • Erhöhung der Lebensdauer

  • Erhöhung Materialtraganteils

  • Geräuschreduzierung

  • CO2-Reduzierung