Projektpartner

Das Konsortium gliedert sich in eine wissenschaftliche Einrichtung, vier Entwicklungsunternehmen und drei Pilotanwender. Durch das Konsortium wird die komplette Wertschöpfungskette für die ange­dachten Entwicklungsarbeiten abgedeckt. 

wissenschaftliche Einrichtung

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Am Institut der Hochschule Magdeburg-Stendal ist im Jahre 2008 am Standort Magdeburg das Industrielabor „Innovative Fertigungsverfahren“ entstanden. Es bildet ein Bindeglied zwi­schen Forschung und industrieller Anwendung. Insbesondere für Unternehmen der regiona­len Wirtschaft bietet es Zugang zu bedarfsorientierter sowie industrienaher Forschung und unterstützt Unternehmen mit Beratung, Erprobung und diversen Verfahrensentwicklungen. Die Arbeitsgruppe für innovative Fertigungsverfahren um Prof. Dr.-Ing. H. Goldau hat sich auf die Verfahrensvarianten der Finishbearbeitung sowie des Rotationsreibschweißens spe­zialisiert.

Entwicklungsunternehmen

Die Firma InKRAFT GmbH, Ingenieurgesellschaft für kraftgeregelte adaptive Fertigungstechnik mbH, ist 2004 als Spin-off aus dem Institut für Maschinenbau der Hochschule Magdeburg-Stendal hervorgegangen. Die InKRAFT GmbH ist ein Entwicklungsunternehmen für intelli­gente und adaptive Maschinensteuerungen. Zum weiteren Portfolio gehört die Planung, Auslegung und Konstruktion von kompletten Fertigungszentren wie bspw. die Multivalente Vertikalreibschweißmaschine MVR200. Die Firma InKRAFT übernimmt innerhalb des Kon­sortiums alle konstruktiven Aufgabenstellungen.

Die FLP Microfinishing GmbH wird als Hersteller von Ein- und Zweischeibenläppmaschinen aktuelle Fertigungsketten in der Feinstbearbeitung eruieren, aufbereiten und für die kombinierte Finishbearbeitung neu gestalten. Als Lieferant von Feinstbearbeitungswerkzeugen werden von der Firma FLP auf den jeweiligen Anwendungsfall zugeschnittene Werkzeuglösungen erarbeitet.

Die Fa. SMO Sondermaachinen Oschersleben GmbH ist Hersteller von Sondermaschinen im Bereich Druck- und Flexodruckmaschinen, Stanz- und Laminieranlagen sowie Lohnfertiger für Systemkompo­nenten von Werkzeugmaschinen und Handlingsystemen mit Sitz in Oschersleben (Sachsen-Anhalt). Als Sondermaschinenhersteller ist das Unternehmen spezialisiert auf Einzelanferti­gungen. Innerhalb des Konsortiums ist die SMO GmbH für die mechanische Fertigung von Finisheinheiten und deren Komponenten zuständig.

Die Firma KES Klaus Eichhorn Steuerungstechnik ist seit 1993 Experte in der Projektierung und Realisierung von CNC-Steuerungen für Werkzeugmaschinen mit Sitz in Wuppertal. Zum Portfolio gehören die Inbetriebnahme von Werkzeugmaschinen, die Installation und Konfiguration von Hardware­komponenten, die Planung und der Bau von kompletten Schaltschränken. Das Unternehmen KES entwickelt weiterhin Sonderlösungen für Softwareanwendungen im Bereich der Fertigungstechnik. Innerhalb des Konsortiums übernimmt die KES alle steuerungs- und regelungstechnischen Aufgabenstellungen.

Pilotanwender

Die Fa. Zorn Instruments e.K. hat ihren Ursprung im Jahre 1870. Seit 1955 stellt sie Messgeräte anfangs für die Werkstoffprüfung und seit 1980 für den Straßenbau her. Neuste Entwicklun­gen werden für den Zulieferbereich in der Medizintechnik unternommen. Geprägt durch eine flexible Fertigung ist die Firma Zorn ein idealer Pilotanwender im Konsortium KombiFin.

Aus der über 50-jährigen Gleitlagerfertigung entwickelte sich im Rahmen einer Neu- gründung im Juli 1996 die Gleitlager und Metallverarbeitung Osterwieck GmbH. Im Mittelpunkt der Fer­tigung stehen Gleitlager für Verbrennungsmotoren, Kompressoren, Pumpen, Getriebe, Fahr­zeuge, Hydraulikanlagen, Transportanlagen, Textilmaschinen und andere Anwendungsbe­reiche. Im Rahmen des Konsortiums ist die GMO GmbH einer von drei Pilotanwendern.

Die Preuss Metallverarbeitung GmbH ist seit 70 Jahren in der Bearbeitung metallischer und nichtmetallischer Werkstoffe tätig und bietet als klassische Lohnfertigung ein breites Spekt­rum von einfacher Blechbearbeitung, Schweißarbeiten, mechanischer Bearbeitung durch neuste Fräs- und Drehtechnologie bis hin zur Oberflächenbehandlung alles für den Sonder- und Anlagenmaschinenbau an. Im Rahmen des Konsortiums ist die GMO GmbH einer von drei Pilotanwendern.